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Dominikanische Republik
Wirtschaftsprofil
WIRTSCHAFT: Trotz verlangsamten Wirtschaftswachstums verzeichnet die Dominikanische Republik eine hohe Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts und nimmt damit eine führende Position unter den lateinamerikanischen Ländern ein. Dennoch leben nach Angaben der Vereinten Nationen noch immer 20% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze und erzielen weniger als 1 US$ Einkommen pro Tag. Die Arbeitslosenquote ist hoch, und die Inflationsrate hat 2000 ihren höchsten Stand seit fünf Jahren erreicht. Der Agrarsektor hat sich von den zerstörerischen Auswirkungen des Hurrikans George auf den Anbau von Kakao, Tabak, Bananen, Reis, Kaffee und Zucker zwar leicht erholt, allerdings haben die Einkünfte noch nicht wieder das Niveau von 1998 erreicht. Neben den Exportgütern aus landwirtschaftlichem Anbau dient auch die verstärkte Ausbeutung der Mineralvorkommen, vor allem Gold, Silber und Ferronickel, als wichtige Ertragsquelle. Der Industriesektor konzentriert sich auf die Herstellung von Lebensmitteln, Getränken und Chemikalien sowie die Verarbeitung von importiertem Rohöl. Entscheidende Einnahmen erzielt die Dominikanische Republik aus den Transferzahlungen von Auslandsdominikanern, Gewinnen aus den Freihandelszonen sowie aus dem Tourismus, der im Jahr 2000 Einnahmen in Höhe von rund drei Milliarden US$ erwirtschaftete. Der Tourismussektor ist zudem mit über 16% am Wachstum des Bruttoinlandsprodukts beteiligt. Ausländische Direktinvestitionen haben sich 1999 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt; der Anteil der europäischen Investitionen an den Gesamtinvestitionen im Tourismusbereich beträgt rund 98%. Haupthandelspartner sind die USA, sie sind an nahezu der Hälfte aller Importe und Exporte beteiligt. Weitere wichtige Handelspartner sind Venezuela, Japan, Korea, Haiti, Mexiko und Kanada. Der Handel mit der EU ist verhältnismäßig gering, obwohl sich die Exporte aus EU-Ländern seit 1990 verdoppelt und die Importe verdreifacht haben. Der deutlich überwiegende Anteil der Importe gegenüber den Exporten spiegelt sich in einem Handelsbilanzdefizit wider. Die Dominikanische Republik ist Mitglied der CARICOM. Das Land bleibt weiterhin von finanzieller Hilfe aus dem Ausland, in erster Linie den USA, sowie weiteren Geldgebern wie dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank abhängig.
GESCHÄFTSVERKEHR: Die anfängliche Zurückhaltung einheimischer Geschäftsleute ist schnell überwunden, die Atmosphäre ist generell entspannt. Spanischkenntnisse sind von Vorteil. Hotels können oft Dolmetscher vermitteln. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.30-12.00 und 14.00-18.00 Uhr. Behörden: Mo-Fr 07.30-14.30 Uhr.
Kontaktadressen: Cámara de Comercio, Industria y Turismo Dominico-Alemana
Calle Isabel la Católica No. 212, Apto. Postal 8335, zona Colonial, DO-Santo Domingo
Tel: (809) 688 67 00. Fax: (809) 687 96 81.
E-Mail: ccdomalemana@codetel.net.do
Internet: www.ahkzakk.com/republicadominica
Cámara de Comercio y Producción de Santo Domingo (Industrie- und Handelskammer)
Arz. Nouel 206, Apartado 815, DO-Santo Domingo, DN
Tel: (809) 682 72 06. Fax: (809) 685 22 28.
E-Mail: camara.sto.dgo@codetel.net.do
Internet: www.ccpsd.org.do
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