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Dominikanische Republik
Gesundheit
| | Vorsichtsmaßnahmen empfohlen | Impfschein erforderlich | | Gelbfieber | Nein | Nein | | Cholera | Nein | Nein | | Typhus & Polio | Nein/Ja/2 | - | | Malaria | 1 | - | | Essen & Trinken | 2 | - | Impfvorschriften können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein. |
[1]: Die gefährlichere Malariaform Plasmodium falciparum tritt ganzjährig und landesweit, vor allem in ländlichen Gebieten der westlichen Provinzen Castañuelas, Hondo Valle und Pepillo Salcedo auf.
[2]: Leitungswasser ist als Trinkwasser nicht geeignet. Das Trinkwasser sollte in abgepackter Form in Geschäften erworben werden. Leitungswasser sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Ungekochte Milchprodukte außerhalb der Städte am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. In der warmen Jahreszeit (April bis September) sollte der Verzehr von Fisch (internationale Hotels ausgenommen) vermieden werden. Es besteht die Gefahr, daß diese Fische giftige Algen aufgenommen haben, die auch bei Menschen zu schweren Vergiftungen führen können. Den Fischen selbst sind keinerlei Veränderungen anzumerken. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Bilharziose-Erreger kommen in Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis B ist endemisch. Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Eine Impfung gegen Hepatitits A und bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B wird empfohlen.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor.
Reisende brauchen einen belastbaren Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung). Grundimmunisierung, letzte Impfung sollte nicht älter als 10 Jahre sein.
Eine Impfung gegen Thypus wird Reisenden, die Rucksack- und Abenteuerreisen unternehmen, empfohlen.
Tollwut kommt landesweit vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
In der Dominikanischen Republik besteht ein (bei Risikogruppen: sehr stark) erhöhtes HIV-Risiko. Bei Reisebekanntschaften sollte dies bedacht werden.
Gesundheitsvorsorge: Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen. In Santo Domingo gibt es einen Notfall-Service.
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